Nachbar in Not 1992

“… Knapp ein Jahr, nachdem Slowenien und Kroatien ihre Unabhängigkeit erklärt haben, was der Beginn eines blutigen Bürgerkrieges sein sollte, der geprägt von Massakern, ethnischen Säuberungen, Flucht, Zerstörung, Vertreibung und fehlgeschlagenen Waffenstillstandsabkommen viele Jahre in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien wütete, wurde am 26. Mai 1992 der Start einer Hilfsaktion mit Namen “Nachbar in Not” für die Flüchtlinge und Vertriebenen im auseinanderfallenden Jugoslawien bekanntgegeben. …” (Quelle: https://nachbarinnot.orf.at/?story=113)

Was kann ICH tun? Diese Frage stellte ich mir angesichts der dramatischen Bilder rund um die kriegerischen Auseinandersetzungen in unserem Nachbarland. Die Gedanken waren dabei weniger bei den Männern, die zwischen Angriff und Verteidigung verschiedener Interessen, auf Territorien oder Machtgelüsten im Chaos veranken. Vielmehr erschütterte die Kriegswirkung auf Frauen und Kindern. Als technischer Leiter in einem Wiener Reprounternehmen angestellt, nahm ich mir zwei Wochen Urlaub und entwickelte ein kleines Kinder-/Beschäftigungsheftchen. Dieses sollte eine Geschichte rund um “Nachbar in Not” zweisprachig erzählen, als Mal-und Zeichenbuch funktionieren und eine simple Bild-Erzählungsqualität beinhalten.

Das Heftchen konnte zur Gänze durch Spenden und Dienstleitungen unserer damaligen Kunden/Lieferanten finanziert werden. Ausserdem stellten Malmittelhersteller Zeichenstifte kostenlos zur Verfügung.

Lydia Jackson stellte ein Aquarell für ein Titelbild zur Verfügung, Uschi Gartner fertigte die meisten Zeichnungen für die Geschichte an. Rusa Stanojevic übersetzte unseren Text, das österreichische Jugendrotkreuz übernahm die Patronanz und Verteilung Vorort in den Flüchtlingslagern im damaligen Jugoslawien.

 

Heft Nachbar in Not
Sponsoren